Donnerstag, 14. Juli 2011

Kleiner Sprachkurs...


Am "Wegesrand" ein paar Beispiele zur Anwendung von Hindi.

Verkehr in Pune

Jonas hat das Video zur Autofahrt hochgeladen bekommen:



Update:
Ich hab mein Video auch endlich hochgeladen bekommen (sogar in HD):


Zwar ist der Verkehr dort gerade nicht ganz so spektakulär, aber auf den Ton von Aadinath und Anish ist zu achten.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Von Mumbai nach Pune



Als ich den Flughafen verlassen habe, schlug mir sofort die feuchte und heiße Luft entgegen. Das Klima ist mit dem einer Feuchtsauna bei 30°C vergleichbar gewesen. Viel Zeit zum Schwitzen blieb erst mal nicht, da mir drei bekannte Gesichter bereits am Taxistand zuwinkten. 

Es verging noch einige Zeit bis sich das Taxi in Bewegung setzte, welche zum Austausch über die Anreise genutzt wurde. Als es dann losging, erschlugen mich die Eindrücke. Vieles ist davon ist nur schwer zu beschreiben. Ich denke die Bilder geben da einen besseren Eindruck. Genau Details werde ich vielleicht dann später im Einzelnen erläutern. Vom Verkehr sind zwei gute Videos entstanden, welche ich aber auf Grund der Internetverbindung des College's noch nicht bei youtube hochgeladen bekommen habe.

Festzuhalten bleibt, dass wir gut in Pune angekommen sind. Das wir eine Unterkunft haben, die zu den typischen Kontrasten von Indien passt: Außen unscheinbar – Innen top modern!

Unter Handy nicht erreichbar!

Scheinbar hat O2 keinen Roamingpartner in Indien, sodass mein Handy kein Signal bekommt.

Von daher bin ich erstmal nicht unter meiner deutschen Handynummer erreichbar!!!!!!!!

Am Freitag bekomme ich vermutlich eine indische Handynummer...

Ankunft in Mumbai


geschrieben in Pune am 11.07. um ca. 22:00 Uhr Ortszeit
Der Flug von London nach Mumbai war vor allem eins: lang. Neun Stunden galt es im Flieger insgesamt zu überdauern, aber dank Board-Entertainment - was allerdings etwas streikte, vielleicht wegen meiner vielen „Spielerei“ – auszuhalten. Zur „Kingfisher-Experience“ ist zu sagen, dass die vom Chef angeblich „handverlesenen“ Stewardessen nett sind und allgemein Service groß geschrieben wird. Die vielen kleinen Extras wie Decke, Kopfkissen, Wasserflasche und zweimal Essen nimmt man gerne entgegen. Die indischen Großfamilien samt zahlreichen schreiender Kinder waren auch an Board. Aber für einen eventuellen Absturz war ich dank dem netten, neben mir sitzenden indischen Chirurgen gut gewappnet.

Insgesamt war der Flug relativ unspektakulär. Hauptsächlich gab es Wolkenformationen zu beobachten oder einige Turbulenzen auf Grund von durchflogenen Gewitterwolken zu spüren. Über Mumbai mussten wir einige extra Runden drehen, allerdings konnte man die Stadt selber durch tiefhängende graue Wolken erst recht spät sehen. Die vereinzelten, aber dennoch zahlreichen, blauen Planen der Slums und Wildsiedlungen waren aber dennoch direkt neben zahlreichen besseren Wolkenkratzer auszumachen.

Der Check-Out war etwas kompliziert, da auf dem im Flugzeug ausgegebenen „Immigration Form“ –welches zu meiner Verwunderung sogar von Einheimischen auszufüllen war - unbedingt die Adresse in Indien angegeben werden musste. Die gesamte Prozedur nur um bis zum Gepäckband zu kommen, verschlang durch zusätzlich langer Schlangen insgesamt ca. 45 Minuten. Aber so konnte ich direkt meinen Koffer vom Gepäckband nehmen, der zum Glück nicht irgendwo in Heathrow oder Tegel verschollen ging.

Von dem ersten Schritt aus dem Flugzeug bis zum letzten Schritt aus dem Flughafengebäude versuchte ich so viel wie möglich „aufzusaugen“. Da die indische Großfamilie, da der Geschäftsmann mit Turban, aber als ich den Schritt aus dem Flughafengebäude setzte, erschlug mich eine Welle an Eindrücken…

Dienstag, 12. Juli 2011

Zwischenlandung in London





geschrieben in der Wartehalle LHR am 10.07.2011 um 19:33 Ortszeit 
Nach einem großen Schock am Freitag, ging es nun endlich los. Zum ersten Mal bin ich von Berlin-Tegel geflogen und war gleich von dem sechseck-artigen Grundriss angetan. Allerdings kam mir der Taxi- und „Rausschmeiß“-Bereich aus diversen Filmen verdächtig bekannt vor. (Ich kann aber nicht genau sagen aus welchen Filmen. Vorschläge?) Der Check-In Schalter war auffällig klein und ein extra Sicherheitsbereich für jeden Schalter war so unscheinbar, dass wir ihn erst nach Nachfragen gefunden haben. Von den Billig-Airline-Flügen von Schönefeld ist man da nur die „Massenabfertigung“ samt langer Schlangen gewohnt.

Nach der Abschiedszeremonie und ein wenig Warten, was schon fast wie im Flug verging, stellte sich dann ein großer Vorteil von Tegel heraus. So hatte ich nicht nur einen Anschlussflug für den Flieger von London nach Mumbai gebucht, sondern auch einen Rundflug über die Berliner Innenstadt. Kanzleramt und Funkturm sehen aus der Luft beeindruckend aus. 

Bei der Verpflegung im Flugzeug stand zwar auf dem Ticket „Snack oder Brunch“, hier wurde die Billig-Flug Erfahrung aber nicht gerade über den Haufen geworfen. Es gab ein Getränk – bei einer britischen Airline musste ich natürlich Tee mit Milch trinken – und einen Schokoriegel. Na gut, könnte man auch drauf verzichten. Nun bin ich allerdings auf „Abendessen, Frühstück“ bei Kingfisher gespannt.

Der Flug in den Ledersitzen war angenehm. Vor allem als wir uns London nicht nur näherten, sondern einen weiteren Rundflug, diesmal über die Londoner Innenstadt samt London Eye, Buckingham Palace, Big Ben, etc – genießen konnten. Das kannte ich von den außerhalb gelegenen Flughäfen wie Luton und Stansted nicht. Auch habe ich noch nie einen solchen riesengroßen Flughafen wie Heathrow gesehen. So viele Flugzeuge auf einem Haufen kann man sich gar nicht vorstellen. 

Nachdem es in Berlin hieß, dass mein Gepäck gleich durchgeschleust wird, machte ich mich mit einem etwas mulmigen Gefühl, dass mein Gepäck vielleicht verschollen geht – in der Vergangenheit hat sich da ja Heathrow nicht gerade mit Ruhm bekleckert – auf dem Weg zu „Connection Flights“. So bin ich zunächst eine Station mit einer U-Bahn-artigen Bahn gefahren und anschließend ca. 20 Minuten mit dem Bus, um von Terminal 5 zu Terminal 4 zu kommen. Das mulmige Gefühl wurde dabei von der Aussage am Check-In in Berlin, dass ich von Terminal 3 weiterfliegen sollte, unterstützt. Die Wegweiser wiesen aber alle Terminal 4 aus. Man könnte meinen, dass es sich bei Terminal 4 und 5 lediglich um zwei nebeneinander liegende Abfertigungsgebäude handelt, dem war aber nicht so. Es trifft eher: „in Sichtweite gelegene Abfertigungsriesenhallen“.

Die Busfahrt war nicht nur wegen dem Fahren auf der falschen Seite interessant, sondern so konnte man auch noch mehr von der unfassbaren Größe des Flughafens erahnen. Wenn nicht gerade irgendwo gebaut wurde, so fuhren Flugzeuge, Kofferwagen und andersartige Vehikel umher. Einfach Wahnsinn. Wahnsinn ist auch der riesengroße Wartebereich, den ich jetzt noch ein wenig erkunden werde…